Waokiye Blog zum Thema Indianisches

Herstellung einer Rohhauttasche
... im Stil der Nordamerikanischen Indianer.   Du brauchst Rohhaut vom Hirsch oder Rind, Spaltleder für die Fransen, ein Stück Kreide oder einen Stift, der abwaschbar ist, ein Messer oder eine Schere sowie eine Lochzange.   Die Herstellung erfolgt in fünf Schritten! Erster Schritt: Aufzeichnen der Tasche auf die Rohhaut. Mit einem Lineal oder Geodreieck zeichnest du die Umrisse der Tasche auf die Rohhaut. Die Breite der Tasche sollte 40 cm betragen die Länge 50 cm, immer daran denken, dass du die Länge doppelt nehmen musst. Einen Lasche von 5cm Breite solltest du auch bedenken. Die Markierung für die Löcher sollten 1cm vom Rand der Tasche sein, der Abstand von Loch zu Loch sollte 5 mm betragen.

Herstellung von Rohhautboxen
... im Stil der First Nations. Es sind 7 Arbeitsschritte notwendig, um zu einer Rohhautbox zu kommen, das genaue Arbeiten vorausgesetzt.   Erster Schritt: Das Aussuchen der Rohhaut, sie sollte vom Hirsch oder Rind sein. Die Haut sollte eine Grundfläche von ca. 1,5qm haben und sauber gearbeitet sein. Die Dicke darf eine Stärke zwischen 2 und 3mm nicht überschreiten, damit das Arbeiten nicht zur Qual wird.   Zweiter Schritt: Nun hast du die Rohhaut und bemerkst, dass sie ziemlich steif und unhandlich ist. Um sie zu bearbeiten, musst du die Rohhaut nass machen, am besten in der Badewanne, die man zuvor mit etwas warmen Wasser gefüllt hat. Einfach die Rohhaut in das Wasser tauchen und etwas einziehen lassen. Nach dem Bad die Rohhaut abtrocknen und auf einer sauberen Unterlage, am besten ist ein Tisch, ausbreiten. Nun brauchst du etwas Kreide oder einen Stift, der abwaschbar ist, ein Lineal und ein Geodreieck.   Dritter Schritt: Das Aufzeichnen eines Quaders. Auf der ausgebreiteten Rohhaut zeichnen wir eine Grundlinie in der Länge von 60cm, das entspricht der Länge, die Höhe und die Breite haben eine Länge von 30cm. Beim Zeichnen der Linien ist darauf zu achten, dass der rechte Winkel eingehalten wird. Es ist zu bedenken, dass auf der Zeichnung die Front, Boden, Seitenteile, Rückenteil und Deckel deutlich zu erkennen sind. An den Rändern der Frontseite, der Seitenteile und der Rückwand werden die Markierungen für die Löcher eingezeichnet. Die Markierung sollte einen Abstand von 1cm zum Read more...

Traumfänger herstellen mit Bastelanleitung
Zum basteln eines traditionellen Traumfängers benötigt man folgende Materialien: eine Weidenrute sämisch gegerbte Lederreste evtl. etwas Farbe Kunstsehne Glasperlen einen schönen Stein Federn   Natürlich gibt es endlos viele Variationen und Alternativen. Hier seien nur einige Anmerkungen gemacht: Statt einer Weidenrute kann man auch einen Buchenzweig nehmen oder Peddigrohr vom Bastelladen. Wichtig ist nur, dass es ein möglichst naturbelassenes Material ist. Ich nehme Weidenäste vom Ufer der Elbe, an Flußläufen findet man häufig Weidenbäume. Man fragt den Baum um Erlaubnis und bedankt sich für die freundliche Gabe. Zum Beispiel: ?Lieber Weidenbaum, erlaubst Du mir bitte, einen Deiner Äste zur Herstellung eines wirkungsvollen Traumfängers zu verarbeiten?? und: ?Danke, Weidenbaum, für Deine freundliche Gabe und laß Deine Energie in meinen Traumfänger fließen und ihn stark machen.? Sämisch gegerbtes Leder ist sehr weich und hell. Es kommt der indianischen Hirngerbung am nächsten. Hat man ein Quadrat von 10X10 cm, so kann man daraus ein spiraliges Lederband zum Umwickeln schneiden. Es sollte etwa 1 bis 2 cm breit sein. In dieser Art und Weise schneiden auch die Indianer Nordamerikas ihre Lederbänder. Natürlich geht auch Wildleder. Zum Anmalen des Leders nehme ich Erd- oder Pigmentfarben, die ich mit etwas Essig oder Eiweiß anrühre. Das Farbpulver färbt sehr intensiv und ist bei uns erhältlich. Das ursprüngliche Material zum Binden ist Sehne, die aber sehr aufwändig verarbeitet werden muss. Wir nehmen Kunstsehne, die im Aussehen und in der Verarbeitung der echten Sehne am nächsten kommt. Bei den Native Americans ist sie weitverbreitet. Man kann die Kunstsehne mit den Fingernägeln in mehrere Stränge teilen, die dann etwas in der Hand Read more...

Die Nabelschnurtasche
Die Tradition der Nabelschnurtasche: Die Nabelschnur bildet die Verbindung zwischen Mutter und Kind in der Gebärmutter. Oft wird sie achtlos weggeworfen. Die indianischen Naturvölker haben eine starke Verbindung zwischen dem Leben des Menschen, seiner Rolle in der Gemeinschaft, der Natur und besonders den Tieren sowie ihren Symbolen und den indianischen Sternbildern gekannt. So gibt es eine Gruppe von Sternen mit dem Namen Schildkröte und ein anderes Sternbild, das Eidechse oder Salamander heißt. Im folgenden wird eine Zeremonie zur Segnung eines Kindes nach der Geburt, die Herstellung und Bedeutung einer Nabelschnurtasche und die Präparierung der Nabelschnur beschrieben. Die Bedeutung der Nabelschnurtasche: Die Nabelschnur ist nicht nur ein wichtiges Symbol für die tiefe und starke Bindung eines Menschen zu seiner Mutter, sondern auch des Menschen zur Mutter Erde. So war in vielen indianischen Sprachen das Wort für MENSCH dasselbe wie für ERDE und eine Trennung zwischen den Menschen und dem Land ihrer Ahnen war undenkbar, das Land war wie das eigene Leben unverkäuflich. Umso schlimmer war das Vorgehen der Europäer, die Land besaßen, kauften und verkauften, erschlichen und raubten und so eine ganze Kultur ihrer Grundlage entzogen. Dieses Verbrechen ist nicht wieder gut zu machen. Dieses kulturelle Erbe zu ehren und zu wahren ist unser Ziel. Es wurden zwei Arten von Nabelschnurtaschen hergestellt, eine Schildkröte für ein Mädchen und eine Eidechse für einen Jungen. Die Schildkröte steht für Geborgenheit und Schutz wegen ihres harten Panzers und für ein langes Leben. Sie steht für Read more...

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