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ADU-Inkasso ist neues Mitglied im BVCM
Seit April 2013 ist der Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH als TÜV-zertifiziertes Inkassounternehmen und Dienstleister im Forderungsmanagement Mitglied im Bundesverband Credit Management e.V. Derzeit gehören dem Bundesverband mehr als 1.000 Mitglieder an und ist damit der größte konzernunabhängige Interessenverband für Forderungs- und Credit Manager in Deutschland. Bereits seit 2002 ist der Verband eine erfolgreiche Dachorganisation, deren Mitgliedsunternehmen einen Jahresumsatz von knapp 750 Milliarden Euro erzielen. Da sich das Forderungsmanagement größtenteils auf vorhandene Forderungen und deren Realisierung konzentriert, beinhaltet das Kreditmanagement auch diejenigen Prozesse vor Entstehung der Außenstände. Ein wichtiger Bestandteil des Kreditmanagements ist unter anderem die Bonitätsprüfung und die Bonitätsüberwachung, um möglichen Ausfallrisiken rechtzeitig entgegen zu wirken. Über die Verbesserung der Liquidität wird das Kredit- und Forderungsmanagement zum Schlüsselfaktor für dauerhaft gesunde Unternehmensfinanzen und stärkt die Unabhängigkeit der Wirtschaft von externen Kapitalgebern.Quelle: bvcm.de

Zahl der Überschuldeten wächst 2012 weiter
In Deutschland sind rund 6,7 Millionen Menschen überschuldet. Dies ist ein Anstieg von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine besorgnisvolle Entwicklung, die in den letzten Jahren stetig zunimmt. Die Zahlen meldet die Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Absolut gesehen leben die meisten Überschuldeten (1.636.075) im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW, die wenigsten Überschuldeten (70.910) weißt hingegen das Bundesland Bremen auf. Die höchste Schuldnerquote hingegen erreicht Berlin mit 13 Prozent, über die geringste Schuldnerquote verfügt Bayern mit 7,1 Prozent, wobei die bundesdurchschnittliche Schuldnerquote bei 9,7 Prozent liegt. Betrachtet man diese Zahlen nach dem Geschlecht, sind mehr als die Häfte der Überschuldeten Männer (56,3 Prozent). Die negative Entwicklung wird in der Analyse der Altersklassen besonders deutlich. Am stärksten ist die Schuldnerquote der 21- bis 30-jährigen mit 17,7 Prozent mehr als im Vorjahr angestiegen. Zudem sind 28,5 Prozent der Privatpersonen, die sich überschuldet haben, unter 30 Jahren alt. Diese Altersklasse ist von der Überschuldung am stärksten betroffen. Die drei wichtigsten Indikatoren der Überschuldung sind bei Privatpersonen ersten die Haftanordnung zur Abgabe der Vermögensauskunft (alt eidesstattliche Versicherung), zweiten die Abgabe der Vermögensauskunft selbst und drittens die Verbraucherinsolvenz. Zusätzliche Negativmerkmale, die die aktuelle Überschuldungsanalyse von Privatpersonen komplettieren, sind Inkassoverfahren und Inkassoüberwachungsverfahren. Der Begriff Verschuldung umfasst im Allgemeinen das Vorliegen von Schulden. Nicht berücksichtigt wird hierbei, ob der Schuldner seinen Zahlungsverpflichten nachkommt und seine Schulden überhaupt zurückzahlen kann. Solange der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt und die Einnahmen seine Ausgaben decken, wie es bei großen Teilen der Bevölkerung vorliegt, entstehen durch die Verschuldung kaum Hindernisse. Die Neuaufnahme von Schulden kann jedoch erschwert sein. Decken erwirtschaftete Einnahmen vorhandene Ausgaben nicht mehr und Schulden können längerfristig nicht zurückgezahlt werden, gilt die Privatperson als überschuldet. Gründe, aus denen eine Überschuldung resultieren kann sind Arbeitslosigkeit, Trennung, Krankheit, Scheidung, unwirtschaftliche Haushaltsführung, Unerfahrenheit beim Umgang mit Geld, unpassendes Konsumverhalten und gescheiterte Selbständigkeit oder Immobilienfinanzierungen. Oftmals kumulieren in einer Überschuldung zudem sich die einzelnen Gründe und die betroffenen Personen geraten in die Schuldenspirale.

Basiszinssatz erstmalig negativ
Seit dem 01.01.2013 liegt der neue Basiszinssatz bei -0,13%, hat die Deutsche Bundesbank im aktuellen Bundesanzeiger veröffentlicht. Dieser Wert ist erstmalig in der Geschichte negativ. Somit ergibt sich ein Verzugszinssatz für Handelsgeschäfte von 7,87% und für Verbrauchergeschäfte bei 4,87%. Der neue Basiszinssatz ist bis zum 30.06.2013 gültig. Während des Verzugs ist eine Geldschuld zu verzinsen. Die Verzugszinsen sind ein Teil des möglicherweise zu ersetzenden Schadens während eines Schuldnerverzuges.   Entwicklung der Verzugszinsen: 01.01 - 30.06.2013: -0,13% 01.07 - 31.12.2012: +0,12% 01.01 - 30.06.2012: +0,12% 01.07 - 31.12.2011: +0,37% 01.01 - 30.06.2011: +0,12% 01.07 - 31.12.2010: +0,12% 01.01 - 30.06.2010: +0,12% 01.07 - 31.12.2009: +0,12% 01.01 - 30.06.2009: +1,62% 01.07 - 31.12.2008: +3,19% 01.01 - 30.06.2008: +3,32%          

Jugendverschuldung steigt immer weiter
Immer mehr junge Menschen bezahlen ihre Rechnungen nicht und geraten in Zahlungsschwierigkeiten. Die Verschuldung in dieser Altersklasse steigt bedrohlich an und ein gegenwärtiger Trend ist nicht abzusehen. Derzeit sind rund eine Millionen Jugendliche betroffen. Im Vergleich zahlen Jugendliche ihre Rechnungen schlechter als Erwachsene. Bundesweit betrachtet weist jeder zehnte Erwachsene nachhaltige Zahlungsprobleme auf. Dieser Zustand trifft die Wirtschaft unmittelbar, da sie unten den daraus resultierenden steigenden Forderungsbeständen wankt. Hohe Zahlungsausfälle sind eine der Hauptursachen für Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen. Aus dieser Entwicklung der Jugendverschuldung lässt sich der Anschein gewinnen, dass steigender Konsum und fehlendes Finanzwissen Gründe für den Anstieg der Zahlungsschwierigkeiten bei den Jugendlichen zwischen 18 bis 24 Jahren sind. Hauptläubiger sind nach einer Studie des BDIU - Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e.V. - Telekommunikationsunternehmen, Online- und Versandhändler gefolgt von Fitnessstudios und Internet-Serviceanbietern. In der Altersklasse über 25 Jahren sind Banken und Kreditinstitute häufig Hauptgläubiger. Eine Überschuldung tritt immer dann auf, wenn dauerhaft getätigte Ausgaben im Haushaltsbudget größer als die erwirtschafteten Einnahmen sind. Aus der Umfrage des BDIU bei 560 Inkassodienstleistern geht zudem hervor, dass die befragten Inkassounternehmen als Grund der Verschuldung mit 79 % zu hohe Konsumausgaben, mit 72% zu wenig Eigenverantwortung und mit 67 % ein schlechtes Elternvorbild sehen. Gerade im Onlinehandel scheint es zum betrügerischen Volkssport zu werden, Ware zu bestellen und die anschließende Rechnung absichtlich nicht zu bezahlen. Mittlerweile gibt es sogar im Internet Foren, wo sich solche Betrüger über Liefer- und Zahlungsbedingungen einzelner Internetshops austauschen. Ist ein neues Schulfach oder eine Bildungsinitiative eine umsetzbare Möglichkeit, die Jugendverschuldung zu reduzieren und mehr finanzelle Kompetenz zu schaffen? In einem solchen Schulfach könnten Jugendliche das Führen eines Haushaltsbuches, das Erstellen eines Haushaltsbudgets und den richtigen Umgang mit Geld erlernen. Auch Folgen einer Überschuldung könnten hier bereits erläutert werden, um schon früh Prävention zu betreiben. Quelle: BDIU  

Deutsche zahlen am liebsten per Rechnung
Nach einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom bezahlen Deutsche immer noch am liebsten auf Rechnung. Demnach ist dies die beliebteste Zahlungsmethode im Internetgeschäft. Der Umfrage zufolge kaufen Internetshopper zu 58% auf Rechnung, zu 46% per Lastschrift (Bankeinzug) online ein. Weit weniger genutzt werden die Zahlungsmethoden Vorkasse, Kreditkarte und Nachnahme. Internetshop-Betreiber wissen derweil, dass sie mit der Zahlungsart Rechnung ihre Shopumsätze deutlich erhöhen können, als wenn sie ausschließlich die bekannten sicheren Bezahlverfahren anbieten. Auf Rechnug zu bezahlen, ist für viele Internetshopper die sicherste und bequemste Zahlungsmethode, da sie die Ware vor Bezahlung ansehen können. Dem Shop-Betreiber entsteht hingegen ein vergleichsweise hohes Zahlungsausfallrisiko. Um sich im Online- und Versandhandel präventiv gegen mögliche Zahlungsausfälle abzusichern, können Shopbetreiber im Vorfeld in Kombination mit der Bezahlart Rechnung Bonitätsprüfungen durchführen, die mit entsprechenden Schnittstellen direkt in den Bestellprozess und somit das Shopsystem integriert werden können. Sollte es dennoch zu Zahlungsausfällen kommen, stehen Inkassounternehmen den Händlern zur Seite und kümmern sich professionell um den Forderungseinzug. Quelle: Die Welt, bitkom.

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