ERDGAS ? natürlich effizient

Nahezu klimaneutrale Paketlieferung dank BIO-ERDGAS
Durch die Umstellung auf regeneratives ERDGAS möchte das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2026 um mehr als eine Million Tonnen reduzieren. "Die Welt hat ein Müll-Problem. Und ebenso hat die Welt ein Emissionsproblem. Erneuerbares ERDGAS, produziert aus biologischen Quellen wie Mülldeponien oder Milchbetrieben, wandelt Müll nicht nur in Gas um, sondern in grünes Gas", erklärt Mike Casteel, zuständig für die Flottenbeschaffung des Unternehmens. Da die benötigte Infrastruktur für den Transport des Gases bereits existiere, sei BIO-ERDGAS eine Lösung, die UPS bei der Erreichung seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsziele helfe. Gleichzeitig hoffe man, dass weitere Unternehmen auf Biomethan umsteigen werden. Bereits seit 2014 hat UPS in mehr als 6.000 Erdgas-Fahrzeugen etwa 28 Millionen Gallonen des klimaneutralen Energieträgers genutzt. Die benötigte Menge wird künftig deutlich aufgestockt, denn das Unternehmen wird nun innerhalb eines Jahres so viel BIO-ERDGAS nutzen wie zuvor innerhalb von fünf Jahren. Dazu möchte UPS auch in neue Erdgas-Fahrzeuge investieren. Betankt werden diese in zwölf Bundesstaaten der USA an 18 unternehmenseigenen Erdgas-Tankstellen.  Quelle: manager magazin/UPS

Weltweit erstes LNG-Kranschiff in Betrieb
Dank des 38 Kubikmeter fassenden LNG-Tanks kann die "Werkendam" 14 Tage lang durchgehend in Betrieb sein. Dabei werden gegenüber dem konventionellen Dieselantrieb nach Unternehmensangaben bis zu 80 Prozent weniger Feinstaub, 70 Prozent weniger Stickstoff und 25 Prozent weniger CO2 ausgestoßen. Darüber hinaus ist das Kranschiff mit Ultrakondensatoren, sogenannten Ultracaps, ausgestattet. Diese können die während des Kranbetriebs anfallende überschüssige Energie speichern. Ronald Schinagl, Direktor Niederlande bei Van Oord, bezeichnete das mit flüssigem ERDGAS betriebene Kranschiff als Ausdruck der Vorreiterrolle des Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit. Auch Ronald Paul, COO der Rotterdamer Hafenbehörde, lobte den Umstieg auf emissionsarmes LNG: "Wir fördern den Übergang von Schweröl zu LNG als Kraftstoff für die Schifffahrt. Es ist gut, dass operative Schiffe die Führung übernehmen." Vor allem das niederländische Tochterunternehmen Paans van Oord wird die "Werkendam" künftig im Hafen von Rotterdam einsetzen. 

Forschungsprojekt "ORBIT": Hochschule Regensburg startet biologische Methanisierung
Bei der nun gestarteten biologischen Methanisierung wandeln einzellige Organismen, sogenannte Archaeen, regenerativ erzeugten Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid zu Methan um. In Form von synthetischem ERDGAS leistet es einen wertvollen Beitrag zu einer erneuerbaren Energieversorgung. "Im Zuge der fortschreitenden Energiewende werden Energiespeicher zum Ausgleich zwischen schwankender Erzeugung und Verbrauch immer wichtiger. Power-to-Gas ist dabei für die längerfristige, saisonale Speicherung größerer Energiemengen eine der wenigen verfügbaren Technologien", erklärte der Verbundkoordinator Martin Thema anlässlich der Inbetriebnahme der Anlage. Nach dem Pilotbetrieb an der Hochschule Regensburg soll die Anlage im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren zum Einsatz kommen. Dort wird sie an einen Elektrolyseur des Energieversorgers innogy SE angeschlossen. Das so erzeugte grüne Methan wird anschließend in das Erdgasnetz der Stadt eingespeist, wo es sektorenübergreifend für die Energieerzeugung zur Verfügung steht. Quelle: OTH Regensburg / energate messenger

SOLIDpower: Blugen mit hervorragenden Verkaufszahlen
Im Juni kommt das Nachfolgemodell, der Bluegen BG-15, auf den Markt. Neben vielen technischen Neuerungen profitieren Verbraucher hier von einer besonders hohen KfW-Förderung, wie Saxo Dyzak, Business Development Manager Deutschland bei SOLIDpower, erklärt: "Die Mindestförderung liegt bei 5.700 Euro und richtet sich nach der elektrischen Brutto-Leistung des Gerätes in Kilowatt. Für jedes angefangene 0,1 kWel gibt es nochmal 450 Euro zusätzlich, was beim Bluegen zu einer Förderung von 12.450 Euro führt." Das KfW-Förderprogramm 433 können Privatpersonen, Gewerbetreibende, Kommunen und Vereine nutzen, die eine Brennstoffzelle anschaffen wollen. Seit Beginn des Programms wurden bereits über 5.700 Förderantrage bewilligt, was einem Fördervolumen von knapp 85,2 Millionen Euro entspricht. Bedingt durch die hohe Nachfrage wird die Förderung noch mindestens bis Ende 2019 uneingeschränkt fortgeführt. Quelle: SOLIDpower 

Fuel Switch in Stuttgart-Gaisburg
Die EnBW hat Anfang Mai offiziell ihr neues, mit Erdgas befeuertes Heizkraftwerk in Stuttgart eingeweiht. Noch bis Ende 2018 wurde im Stadtteil Gaisburg Energie auf Basis von Steinkohle erzeugt. Bis zu 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr spart das neue Gaskraftwerk, das künftig Spitzenlasten abdecken soll, gegenüber seinem Vorgänger ein. Somit diene es gleichzeitig der Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Energie, wie Andre Baumann, Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium, erklärte. Bei der Eröffnung lobte er die neue Anlage daher als ?sichtbares Zeichen der Energiewende?. ?Der Umstieg von Kohle auf Gas folgt dem klaren Bekenntnis der EnBW zu einer klimafreundlicheren Energieerzeugung und ist Teil unserer strategischen Ausrichtung?, erläuterte EnBW-Technikvorstand Hans-Josef Zimmer im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung. Knapp 75 Millionen Euro investierte das Unternehmen in die neue Anlage, die innerhalb von zwei Jahren erbaut wurde.  Aktuell beziehen 25.000 Wohnungen, 1.300 Firmen und 300 öffentliche Einrichtungen Fernwärme aus Gaisburg. Da die neue Anlage nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet, wird unter anderem mithilfe von fünf Heizkesseln und drei Gasmotoren neben Wärmeenergie auch Strom erzeugt. Dafür stehen neben 205 Megawatt thermischer Leistung knapp 30 Megawatt elektrische Leistung zur Verfügung. Quelle: Stuttgarter Zeitung/ EnBW

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