Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

MC Tonabnehmer um 500?
Nachdem Audio Technica den Preis für das AT33PTG/II deutlich angehoben hat und recht viele positive Erfahrungen zu dem Tonabnehmer zu lesen sind, dachte ich, ich könnte mir noch ein AT33 für den derzeitigen Preis (ca. 500?) besorgen. Jetzt gibt es ja noch viele andere MCs um die 500?, wie ein Hana EL, Dynavector 10x5, Ortofon Quintet Bronze,... Mir ist auch klar, dass jeder was anderes gut findet, aber wechen MC Tonabnehmer um die 500? würdet ihr kaufen?

Illusionen wie Recap: narzisstische Kränkung oder Unsicherheit?
Hallo Welt, aus technischer Sicht wurde das Thema Recap (alle Elkos in einem Gerät ersetzen) schon mehrfach diskutiert. Mir geht's diesmal mehr um die psychologischen Treiber und Effekte dahinter. Junges Beispiel hier: https://audiokarma.org/forums/index.php?...amp.881211 Alter Verstärker, solide aber nichts Besonderes, und prompt wird wieder mit der "unbedingt alle Elkos ersetzen"-Keule drauflosgeschlagen. Das AK-Forum ist ja bekannt für Schönredner, entsprechend mögen einem jegliche Hinweise gegen den Strom als sinnlos erscheinen. Naja, habe diesmal dennoch präventiv eine Bemerkung abgegeben ? ich dachte, es sei einfacher, den üblichen Blasen zuvorzukommen wie als x-ter Schreiber in ein Wespennest zu stechen. Immerhin geht's ja auch um die Schonung des Thread-Ersteller's Geldbeutels und der Erdressourcen. Dann, auf Widerspruch (Beitrag #3), habe ich in meinen Augen neutral, nicht unanständig nachfragen wollen, worauf sich die Antwort stützt. Fairerweise muss ich natürlich anmerken, dass ich Erklärungsschwierigkeiten aufgrund fehlender Begründungen genau erwartet habe ? wollte trotzdem mal nachfragen; ein Gespräch auf Erwachsenenniveau kann ja nicht schaden. Was folgte, fügt sich genau in die augenscheinlich üblichen Muster ein. Der weitere Verlauf des Threads ist wie erwartet: Man wird beschimpft, oder mit passiv-aggressiven Tiraden beworfen, es folgt der übliche, lächerliche Standardsatz ("Der Klang war danach viel besser"), etwa so informativ und angebracht wie ein von Hausfrauen im Internet zusammengeschriebener Sermon über die Verschwörung von Impfmittelherstellern, weitere Leute melden sich und: (a.) schieben denselben Satz nochmals nach, garniert mit Adjektiven, oder (b.) berichten von einem Gerät, in dem tatsächlich mal ein Elko kaputt war, der ursprüngliche Angreifer p?ichtet bei und haut, vermutlich mit Häme, weiter in dieselbe Kerbe. Ich hätte das Spiel natürlich locker weitertreiben können, doch der eigenen Gesundheit zuliebe (ich halte wenig von Streitkultur), aufgrund der Unnötigkeit (Kampf gegen Windmühlen) und des Niveaus wegen habe ich es dann bleiben lassen. Was mir jedoch klar geworden ist: es ist immer dasselbe Spiel, egal in welchem Forum, in welcher Sprache, gar welcher Kultur. Die ganzen Schreiber fahren regelmässig eine gehörige Portion Aggression auf. Die Frage stellt sich mir: warum? Welche Faktoren bewegen die Leute dazu, sich derart ihre Stimmung über so etwas Lächerliches wie Recaps, bzw. Internetmeinungen, zu verderben? Wovon man ausgehen, resp. was man konstatieren kann:Die wenigsten Leute in den Foren haben eine richtige Ausbildung in Elektrotechnik; sie wissen eigentlich so gar nicht, worum es geht. Bei keinem der Themen entstehen ernsthafte, gar existentielle Probleme. Es geht jeweils lediglich um Hobbybasteleien. Praktisch alle Teilnehmer sind Erwachsene. Gerade letzterer Punkt ist ziemlich frappierend, könnte man wohl meinen, bei derartigen "Gesprächspartnern" eine gewisse Portion Abstrahierfähigkeit erwarten zu dürfen. Stattdessen fühlt man sich in den "tit-for-tat"-Kindergarten zurückversetzt. Eigentlich schade ? ich bin mir wissenschaftliche Diskussionen gewöhnt und wäre ernsthaft interessiert an Erklärungen, Erklärungsansätzen, ja sogar anständig formulierten Meinungen gewesen. Aber stattdessen bekommt man regelmässig eine Salve aus dem ganzen Spektrum, von Ablehnungen, Anschuldigungen bis zu Beleidigungen, über. Der verlinkte Thread ist diesbezüglich fast schon harmlos. Aber dennoch hat man das Gefühl, dass sich gewisse Personen fast schon absichtlich auf derartige Fragen stürzen, um mal "so richtig die Sau rauszulassen". Gibt's auch in dem Forum hier immer wieder. Handelt es sich dabei etwa um eine Korrelation (alte Männer mit mid-life crisis leben ihren Frust zuhause im dunklen Musikzimmer aus)? Oder ist das nur Symptom einer grundsätzlichen Unzufriedenheit unserer Bevölkerung und lässt sich mit parallelen Themen gleichsetzen (Impfgegner, Populismus, etc.)? Langeweile aufgrund zu grosser Wohlfahrt? Wie seht ihr das?

Luxman L-114 Vollverstärker
Der Beitrag beschreibt keine Reparatur, sondern vielmehr eine Untersuchung, die Alterungsprobleme aufdecken soll. Mit anderen Worten....Wieder mal Elkos. Elkos sind in der Szene bei Reparierern wie Modifizierern gleichermaßen beliebt und dominieren eigentlich ...."alles". Wie auch immer. Bevor dieser Mini-Luxman den Besitzer wechselt, habe ich gerade eben aus Interesse ein paar Messungen an dem Gerät durchgeführt. Außerdem wurden die Elkos untersucht. Der Datecode des Transformators gibt Hinweise auf das Baujahr des Luxman . Der Transformator wurde 05/81 hergestellt, und lange lagen die Trafos wohl nicht herum. Ein Blockschaltbild auf der Platine sieht man übrigens nicht jeden Tag Der Ruhestrom war auf beiden Kanälen  mit ca 20 mA  etwas zu gering eingestellt. 50 mA sollen es sein.  Auf den "Klang" hätte das aber keinen Einfluß gehabt. Ein Blick auf das Netzteil der Phonostufe. Eine Einweggleichrichtung, ein CRC Filter, und ein Längsregler. Das reicht vollkommen aus, um die Phonostufe brummfrei zu betreiben. Da es immerhin 42 Volt sind,  dürfte die Übersteuerungsfestigkeit absolut OK sein....Dazu später mehr. C307 , 308 und 309 sind mittlerweile fast 40 Jahre alt. Ich habe sie vorerst im Gerät belassen, und mir die "spektrale Reinheit" der Spannung "-B2" (also -42Volt) angesehen. Unter Realbedingungen mit der Belastung, die auch im Normalbetrieb vorhanden ist. Das sieht dann so aus: Da es sich hier um eine Einweggleichrichtung handelt, dominiert die 50 Hz Komponente bei -78,5 dBV Zum Vergleich drei fabrikfrische Fujicon 105° Elkos, direkt vom Gurt. BC Components 100µ/100V übrigens mit fast identischem Ergebnis. Etwa ein dB Differenz (schlechter ), was aber durchaus im Bereich der Meß (un) genauigkeit liegt. Die Messungen habe ich zwar mehrmals mit vergleichbarem Unterschied zur Altware durchgeführt, aber die Differenz liegt allenfalls in "akademischen" Bereichen.  Drum habe ich die neuen natürlich auch im Gerät gelassen. Der originale 100µF/50V Rubycon, fast 40 Jahre alt: Und einer der Fujicons 100µ/68V. Ich habe nur einen vermessen. Es könnte gut sein, dass die anderen beiden noch ein paar µF weniger erreichen. Wenn man Pech hat, kann man auch sowas erwischen....Das ist ein nagelneuer 100µ/68V Elko von XXXXX (vergessen) Stichproben der kleinen Elkos (22µF etc) ergaben 100%ige Kapazitäten. Das ist Qualität   Lediglich die beiden großen Elnas sind von den gestempelten 6800µF auf 5800 runter. Der ESR ist mit ca. 30 mOhm für einen Elko aus dieser Zeit aber immer noch "gut". Als Hausnummer für einen modernen, hochwertigen 10000 µF Elko kann man von etwa 10 bis 12 mOhm 100Hz ausgehen. Ein paar Messungen am Gerät: Alles (ausser Phono) über Hochpegel AUX. FFT 1KHz, 1W , 8R, L&R Ich gehe davon aus, dass man in diesem Fall vielleicht ein paar dB weniger Ripple durch zwei nagelneue 6800er erreichen könnte. Die 100Hz Komponente dominiert THD&N. Das würde sie bei dieser Messung aber auch mit Neuteilen weiterhin tun. THD liegt bei 0,008% [/url][url=https://postimages.org/] Frequenzgang 1W in 8R , L &R. Lautstärkeregler in Pos 1 Uhr. Die Differenz von 0,3 dB erhöht sich durch das Potentiometer in Bereichen um 10 Uhr auf bis zu 1 dB. Das ist bei preiswerten Lautstärkereglern (leider) normal. Curor nicht beachten....Den habe ich vergessen. 2 x 68W, 1% THD , 8R bcd. Phono Übersteuerungsreserve , 1KHz, L&R. Erst  um 180 mV steigen die Verzerrungen stark an. Völlig ausreichend.......Sogar schon vorbildlich Entzerrung L &R über Tape rec , ohne Subsonic, obwohl bereits unten gefiltert wird.  Die Abweichungen sind gering. Die Eingangskapazität beträgt 50 pF ! FFT Phono , 1 KHz , 10 mV über Tape rec. Zum Schluß noch die Ausgangsimpedanz der Endstufen. Die Werkangaben erreiche ich  nicht, obwohl ich die Spannung sogar direkt -im- Gerät abgegriffen habe. Der Prospektwert (DF80) ist aufgrund der dünnen Innenverkabelung, und der "schlappen" Lautsprecherschalter auch schwer erreichbar. Ein Relais oder eine Schutzschaltung gibt es hier übrigens nicht.

brauche Lötkolben - Empfehlung...
Liebe Gemeinde, ich möchte einen Klinkestecker mit dem Kabel (dünn, Mini-Kopfhöhrer) verlöten und benötige dafür (und sowieso) einen Lötkolben nebst Lötzinn. Bin unbewandert auf dem Gebiet. Hat jemand für mich Empfehlungen diesbezüglich? Bezugsquellen? Vielen Dank schon mal!!!!!!!!!!!

Reparatur Revox B201CD IR-Fernbedienung
Moin aus Kiel, eine meiner B201CD Fernbedienungen war vor einiger Zeit ausgefallen.  Es wurde zwar noch irgendwas gesendet, aber halt offensichtlich nichts für den Empfänger Verständliches...Nach Prüfung der Transistoren und Ersatz des Elkos sah es zunächst immer so aus, als wäre der Fehler behoben. Aber nur für kurze Zeit. Dann ging wieder nichts mehr  Schließlich bin ich darauf gekommen, dass das Teil immer eine gewisse Zeit nach dem Einlegen der Batterie funktionierte und dann irgendwann anfing zu spinnen. Batterie raus und wieder rein - ging wieder für eine Weile. Ich habe dann das SAA1250 IC ins Visier genommen und ersetzt: Ja, ich weiß, da gehört ein axialer Elko rein   . Egal. Und tatsächlich,  das war der Übeltäter: Seltsam, das so was kaputtgeht    Aber jetzt geht die Fernbedienung wieder wie es sich gehört    Scheint aber kein Einzelfall zu sein, bei ebay gab es mal ein Angebot einer solchen FB mit der Beschreibung, dass die gesendeten Befehle vom B251-Verstärker nicht mehr erkannt werden... Viele Grüße, Hans-Volker

Codes für deine Homepage