Filmkritiken

Doctor Strange Filmkritik ? Oder: Wie ich lernte, Marvel wieder zu lieben
Ich gebe es offen und ehrlich zu: ich habe mich ein bisschen in die Superheldenfilme des Marvel Cinematic Universe verliebt. Ach, was sage ich da. In die ganze Welt, die mit diesen Streifen geschaffen wurde. Aber es bleibt auch ein bitterer Nachgeschmack zurück, lagen Fortsetzungen doch stets ein ganzes Stück unter meinen Erwartungen. Nehmen wir zum Beispiel ?Iron Man 3?, ?The Avengers 2? oder ?Captain America: Civil War?. Die Definition von Popcornkino ist hier nicht einmal annähernd ausreichend. Und mit der Zeit und der steigenden Beliebtheit dieses Genre, spüre ich auch eine gewisse Müdigkeit Origin-Geschichten gegenüber ?

Ouija 2: Ursprung des Bösen Filmkritik ? Oldschool Horror
Ein totaler Schlag ins Wasser. Anders kann man Stiles White Teenie-Horror ?Ouija ? Spiel nicht mit dem Teufel? nicht beschreiben. Und trotzdem scheint das Brettspiel von Hasbro noch nicht an seinem schauerhaften Ende angekommen zu sein. Was wäre also der nächste logische Schritt? Genau. Ausholen und den Ursprung des Bösen erzählen. Klingt absurd, wirkt im ersten Augenblick sinnlos ? und hat doch funktioniert. ?Ouija 2? ist kein Meisterwerk für die Geschichtsbücher, aber um ein vielfaches besser als sein Vorgänger.

Before I Wake Filmkritik 
Wir kochen uns einen Horrorfilm-Eintopf. Man nehme: eine Protagonistin mit traumatischer Vergangenheit. Einen coolen Ehemann, der versucht, seine Beziehung zu retten. Ein großes Haus, in dem so einiges passieren kann. Und ein kleines Kind mit außergewöhnlichen Kräften. Wir köcheln das ganze langsam auf Sparflamme und würzen es je nach eigenen Geschmack mit Jumpscares, Figuren im Irrenhaus, die ein wenig von der Hintergrundgeschichte aufdecken und einer Prise eigener Ideen. Gebt am Ende ein paar gruselige Monster hinzu und: tadaa. Ihr habt euren eigenen cineastischen Grusel erschaffen.

Girl On The Train Filmkritik ? Nächste Station: Bett
Es ist erstaunlich, wie oft es Hollywood schafft, ein relativ spannendes Buch farb- und ideenlos umzusetzen. Ich will nicht behaupten, dass ich unbedingt ein großer Fan von Paula Hawkins Roman ?Girl on the Train? bin, aber der Thriller eignete sich definitiv für einen abendfüllenden Ausflug auf die düstere Seite der idyllischen Kleinstadtfassade. Was Regisseur Tate Taylor hier abgeliefert hat ist jedoch bestenfalls akzeptabel. Wenn man gemein ist, würde man sagen zum Gähnen langweilig.

Inferno Filmkritik ? Aller guten Dinge sind drei?
Regisseur Ron Howard hat mit den Büchern über Robert Langdon eigentlich eine perfekte Vorlage in der Tasche. Die Romane eignen sich hervorragend für packende Hollywoodinszenierungen, sind sie doch spannend erzählt, mit einem charismatischen Protagonisten in der Mitte und bieten knackige Rätsel, die das Publikum auf Trab halten. Und trotzdem hat sich das Rad weitergedreht und ?Inferno? beugt sich dem, was momentan in der Traumschmiede am ehesten unter lukrativer Produktion verstanden wird: Action.

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